CDU Stadtbezirksverband Nordweststadt Niederursel | Frankfurt am Main
 

   
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14.12.2015, 12:41 Uhr Übersicht | Drucken
RTW nach Niederursel wäre ein Schildbürgerstreich
CDU-Stadtbezirksverband begrüßt Zurückstellung der Trassenvariante

Frankfurt am Main, 14. Dezember 2015 - Der Vorsitzende des CDU-Stadtbezirksverbandes Nordweststadt-Niederursel, Ralf Porsche, hat den Abschluss der Vorplanung zum Bau der Regionaltangente West (RTW) begrüßt:


Ralf Porsche, Vorsitzender der CDU Nordweststadt-Niederursel
 
„Die Niederurseler werden erst einmal aufatmen. Die von der Koalition aus CDU und Grünen im Magistrat beschlossene Zurückstellung einer vertieften Planung möglicher Alternativen zur Weiterführung der RTW in den Bereich Nordweststadt/Niederursel ist vernünftig und greift die Bedenken der Bürgerinnen und Bürger aus diesen Stadtteilen auf“. 

2013 wurde dem Ortsbeirat 8 durch die RTW-Planungsgesellschaft eine neue Planungsvariante für die RTW im Bereich der Nordweststadt und von Niederursel vorgestellt. Statt wie in der bis dahin verfolgten Planung zum Nordwestzentrum mit Tunnel unter dem Praunheimer Weg und der Europäischen Schule sollte die RTW von Praunheim kommend entlang der Autobahn A 5 über den Urselbach zur Haltestelle Niederursel geführt werden und zunächst dort enden, später eventuell zur Haltestelle Römerstadt weitergeführt werden. Hauptzweck dieser neuen Verbindung sollte nicht mehr die Anbindung der Nordweststadt, sondern die Anbindung des Riedbergs an die RTW-Strecke sein.

Diese Ankündigung habe in Niederursel sehr viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert und verärgert, so Porsche. Befürchtungen, mit einem aufwendigen Brückenbauwerk werde das Urselbachtal gänzlich verschandelt und die heutige Stadtbahnstation „Niederursel“ werde zu einem hoch frequentierten Umsteigebahnhof mit allen verkehrlichen Auswirkungen auf den erst vor 20 Jahren verkehrsberuhigten alten Ortskern, habe die örtliche CDU damals aufgegriffen und über den Ortsbeirat einen umfangreichen Fragenkatalog an den Magistrat gerichtet (V 872). „Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass diese Variante jetzt erst einmal vom Tisch ist und die zukünftige Linie 2 der RTW nach derzeitigem Planungsstand im neuen Gewerbegebiet von Praunheim enden soll“, sagte der CDU-Vorsitzende. 

Für Porsche ist es bedauerlich, dass die ursprüngliche Variante einer direkten Linienführung bis zum Nordwestzentrum aufgrund der am Praunheimer Weg aufstehenden Schulbauten aus Kostengründen nicht mehr zum Tragen kommen kann. „Eine solche Streckenführung hätte das Zentrum der Nordweststadt auf direktem Wege mit der Tangentialverbindung Bad-Homburg / Industriepark Höchst / Flughafen verbunden. Durch diesen plausiblen verkehrlichen Mehrwert wäre das Projekt im Stadtteil sehr wahrscheinlich noch gut vermittelbar gewesen. Eine hingegen relativ zeitraubende Fahrt entlang der A 5 mit umständlichem Einschleifen nach Niederursel ohne einen verkehrlichen Mehrwert für die Nordweststadt und um den Preis weiterer Naherholungsflächen – das alles halten wir nach wie vor für einen verkehrspolitischen Schildbürgerstreich zum Nachteil unserer beiden Stadtteile.


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